Gedanken zum Jahresanfang

"Woher weiß ich eigentlich, ob ich auf dem richtigen Weg bin?"

 

Ich weiß nicht, wie oft ich mir diese Frage in meinem Leben schon gestellt habe.
Vielleicht kennst du das ja:


Du steckst mitten in deinem Alltag, aber irgendwie läuft es noch nicht so, wie du es dir immer vorgestellt hast. Du lebst von Tag zu Tag, bist dir deiner Ziele bewusst und arbeitest darauf hin. Doch dieser nagende Gedanke, dieser gemeine nagende Gedanke, lässt dich nicht los. 

„Bin ich auf dem richtigen Weg? Ist das was ich tue wirklich das, was ich auch machen sollte?"

Sollte ich nicht schon längst mehr Geld verdienen?
Sollte ich nicht schon längst mit dem Studium fertig sein?
Sollte ich nicht schon längst den passenden Menschen für mich gefunden haben?
Sollte ich nicht schon längst mehr angespart haben?
Sollte ich nicht schon längst eine Familie gegründet haben?
Sollte ich nicht schon längst ein Auto besitzen?
Sollte ich nicht schon längst eine höhere Position im Job innehaben?
Sollte ich nicht schon längst, sollte ich nicht schon längst, sollte ich nicht schon längst ...

 

"Sollte ich nicht fühlen, dass ich auf dem richtigen Weg bin?"

 

JA, das solltest du! Und warum?
Weil du auf einem richtigen Weg bist.

 

Jede deiner Entscheidungen hat dich zu dem Punkt gebracht, an dem du jetzt bist. Jede deiner zukünftigen Entscheidungen wird dich zu dem Punkt bringen, an dem du sein willst. Manchmal dauerts länger, manchmal geht es schneller. Manchmal ist der Weg einfach, manchmal beschwerlicher. Und was ist überhaupt „richtig"? Was ist „falsch"? Ich persönlich finde diese Fragen mehr als schwierig zu beantworten.

Das Wichtige ist, überhaupt Entscheidungen zu treffen, die einen Weg formen können.
Nimm dein Leben in die Hand und du wirst immer auf dem richtigen Weg sein. Wenn du dieser Überzeugung bist, kannst du auch keine per se „falschen" Entscheidungen treffen. Auch wenn dann mal etwas nicht so gut läuft oder einfach nicht so läuft wie du es dir erhofft hast, kannst du mit dieser Einstellung auch immer Lösungen dafür finden.

 

 

Der Gedanke: „Oh Gott, ich bin auf dem falschen Weg!", schließt in meiner Welt automatisch den Satz an:
„Was mach ich jetzt bloß?".
Bei diesem Satz dreht sich meine innere Tamara im Kreis und ist absolut ideenlos. Handlungsunfähig.

Denke ich aber stattdessen:
„Oh, hm, das geht gerade in eine Richtung die mir nicht gut gefällt."
, ist mein nächster innerer Satz:
„Okay, was könnte ich jetzt machen, um die Richtung zu ändern?"
.
Viel weniger absolutistisch, oder?

Eine Richtung ist weniger bestimmt,
als der falsche Weg. Uäh, wenn ich das nur laut ausspreche, wird mir schon ganz anders. Gruselig.

Wir machen uns oft so viele Gedanken über hypothetische Dinge. „Was wäre, wenn"-Denken. Und meistens in Horrorszenarien, seien wir doch mal ehrlich :D

Hier mal ein paar andere „Was wäre, wenn"-Ideen:
Was wäre, wenn uns das ganze Gegrübel gar nichts bringt, außer Sorgen?
Was wäre, wenn wir viel mehr im Jetzt leben würden?
Was wäre, wenn wir uns um Entscheidungen kümmerten, die wir JETZT treffen können?
Was wäre, wenn wir einfach mal anfangen das Gute um uns herum wahrzunehmen?
Was wäre, wenn wir endlich mal viel mehr Dankbarkeit an den Tag legten und diese auch zeigten?
Wer könnten wir dann sein?

 

Wir könnten eine Person sein, die sich auf einem richtigen Weg befindet.

Telefon: 0251 9876902
Fax: 0251 9876904
info@changepro.de

Newsletter
Impressum
AGB

powered by webEdition CMS