1x1 der Resilienz

Resi... Was?

Resilienz, Achtsamkeit, Selbstliebe, Anti-Stress.

Das sind die Worte, die ich mit 2019 verbinde. 

Natürlich gab es diese ganzen Begriffe vorher auch schon und ich habe mich persönlich eigentlich besonders 2018 mit dem Begriff Resilienz beschäftigt, weil ich in dem Jahr meine Masterarbeit darüber geschrieben haben.
Aber dennoch, meinem persönlichen Gefühl nach, war/ist 2019 das Jahr für diese "Bewegung".

Ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen ist meine Meinung dazu:
Alles der gleiche Bums. Fällt alles unter Resilienz.

Warum?

Nach der größten bisher durchgeführten Studie im Bereich der Psychologie, der Kauai-Studie von Emmy Werner und Ruth Smith aus den 50er Jahren, gibt es
7 Einflussfaktoren, die Resilienz ausmachen:

Resilienz in der Werkstoffkunde beschreibt die Eigenschaft eines Materials, wie stark es auseinandergezogen werden kann, bevor es nach dem Loslassen nicht mehr in die Ursprungsform zurückfindet.

Das Lexikon für Psychiatrie, Psychotherapie und medizinische Psychologie versteht unter Resilienz beim Menschen eine „[g]rößere psychische Widerstandskraft, welche es einem Individuum möglich macht, an sich belastende Erlebnisse zu ertragen, ohne davon – jedenfalls auf Dauer – seelischen Schaden zu nehmen."

 

In meine eigenen Worte gefasst:

Resilienz ist für mich die Fähigkeit, mit all den Dingen, die im Leben so passieren, flexibel und zuversichtlich umgehen zu können. 


Schwierigere Zeiten gehören zum Leben dazu und können besonders aufmerksam für die richtig guten Zeiten machen. Um beide Zeiten erkennen zu können, brauche ich nicht nur Achtsamkeit für die Dinge, die um mich herum passieren, sondern ganz besonders für die Dinge, die in mir selbst passieren. 

Wenn ich liebe, dann möchte ich dieser Person Aufmerksamkeit schenken und achte auf ihre Gefühle. 
Gefühle sind legitim und haben immer ihren Grund. 
Kann ich dies mit Selbstliebe auf mich selber anwenden, lerne ich zu verstehen warum Situationen bestimmte Gefühle in mir auslösen, lerne ich Selbstregulation.
Diese Selbstregulation erlaubt es, dass ich mir aussuchen kann, wie ich in bestimmten Situationen reagiere und besonders, welche Gefühle es bei mir auslöst. 
Das ist Anti-Stress-Management.

 

Resilienz ist zu sagen: "Alles wird gut werden, weil ich mein bestes dafür geben werde, dass es so ist!"

Resilienz ist zu sagen: "In diesem Moment bin ich traurig und ich habe meinen Grund dafür. Ich kann dieses Gefühl akzeptieren, werde es aber nicht meinen Tag, meine Woche, mein Leben bestimmen lassen. Weil ich selbst mein Leben bestimme."

Resilienz ist zu sagen: "Egal was passiert, ich weiß immer, an wen ich mich wenden kann."

 

Resilienz ist die Fähigkeit, die wir als Menschen am meisten brauchen, um das Leben erfolgreich meistern zu können. 
Gleichzeitig ist es eine der Fähigkeiten, der mit am wenigsten Beachtung geschenkt wurde, bisher.

Endlich scheinen wir zu begreifen, dass das Leben nicht einfach nur "vor sich her gelebt" werden muss, sondern dass wir es auch schön leben können und in uns all die Ressourcen besitzen, um es uns schön machen zu können.

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